Tschauner BĂĽhne
Das HerzstĂĽck der Tschauner BĂĽhne: Die kommenden Stegreif-Highlights
Auf der Tschauner Bühne stehen bis Anfang September Neuproduktionen, Gastspiele und das traditionelle Stegreifspiel auf dem Programm. Neben dem Comedy-Musical „Beatles an Bord“ und der Stegreif-Revue „Indiana Tschones und das Königreich des Fetzenschädels“, die erfolgreiche Premieren feierten und regelmäßig für volle Reihen sorgen, zeigt die einzige regelmäßig bespielte Stegreifbühne Europas fünf beliebte Stücke aus dem hauseigenen Repertoire. Das Publikum darf sich dabei auf „Mord in der Wurlitzergasse“, „Gleich und Gleich vermählt sich gern“, „Im grauen Rössl“, „Therapie zwecklos“ und „Das Freudenhaus vom Liebhartsthal“ freuen.
Mord in der Wurlitzergasse – Der kultige Stegreif-Krimi
Nach einer Idee von Rudolf Pfister und in der Bearbeitung von Jürgen Kapaun geht es in der Wurlitzergasse kriminell zur Sache. Das erste und einzige Detektivbüro am Platz erhält den brisanten Auftrag, das plötzliche Verschwinden eines millionenschweren Lottoscheins aufzuklären, der einer Tippgemeinschaft gehört. Wenig überraschend geraten sämtliche Mitspieler:innen sofort unter den Verdacht, sich den Gewinn heimlich unter den Nagel gerissen zu haben. Das Chaos ist perfekt, als einer der Beteiligten unerwartet zu Tode kommt. Plötzlich muss das Ermittlungsteam nicht nur das wertvolle Papier aufspüren, sondern auch einen waschechten Mordfall lösen, bei dem der Kreis der Verdächtigen derselbe bleibt.
Termine: 26.07., 16.08.
Gleich und Gleich vermählt sich gern – (Steg)Reif für die Ehe
Dieses Fundstück direkt aus dem Tschauner-Archiv wurde ebenfalls von Jürgen Kapaun für die Bühne bearbeitet. Die Ausgangslage: Der bäuerliche Nachwuchs soll so schnell wie möglich unter die Haube gebracht werden, um die wirtschaftliche Zukunft des heimischen Hofs abzusichern. So lautet zumindest der strikte Plan der überaus extravaganten, aber gleichzeitig erzkonservativen Mutter. Um dem Glück auf die Sprünge zu helfen, eilt eine Heiratsvermittlung herbei, und selbst medizinischer Rat wird eingeholt. Während im Umfeld das Heiratsfieber wild um sich greift, bleibt ausgerechnet die betroffene Junggesellin völlig immun gegen den Hochzeitswahn. Es bleibt die spannende Frage: Wer will noch mal, wer hat noch nicht, und wer findet am Ende wirklich zueinander?
Termine: 17.08.
Im grauen Rössl – Sommerfrische aus dem Stegreif
Basierend auf einer Idee von Christian Filek und in der Bearbeitung von Jürgen Kapaun bringt diese Produktion herrlich chaotisches Urlaubsflair nach Ottakring. Nach schweren wirtschaftlichen Zeiten befindet sich das ehemals florierende Hotel „Graues Rössl“ im tiefsten Dornröschenschlaf. Ähnlich verschlafen präsentiert sich mittlerweile auch die Ehe der Wirtin mit ihrem einstigen Zahlkellner Leopold. Die Situation spitzt sich zu, als ein zwielichtiger Rechtsanwalt auftaucht, der das marode Anwesen im Auftrag von Investoren erwerben möchte. Während die Wirtin neue Hoffnung schöpft, wittert ihr Gatte eine Falle. Aus purer Eifersucht und Angst um die Existenz des Hotels versucht Leopold den Deal mit allen Mitteln zu sabotieren – und schreckt dabei nicht einmal vor übersinnlichen Täuschungsmanövern zurück.
Termine: 26.08., 27.08.
Therapie zwecklos – Psychologisches Chaos aus dem Stegreif
Nach einer Idee von Jürgen Kapaun zeigt dieses Stück, wie ein scheinbar harmloser Abend gründlich schiefgehen kann. Ein wöchentlich stattfindender Pärchen-Spieleabend gerät komplett aus den Fugen, als plötzlich der Psychotherapeut aus der Nachbarschaft auftaucht. Kurzerhand reißt dieser das Kommando an sich und beginnt, die Beziehungsgeflechte der beiden Paare unter- und zueinander einer gnadenlosen Psychoanalyse zu unterziehen. Das Ergebnis ist ein humorvolles Minenfeld: Ungeahnte Missverständnisse zwischen Männern und Frauen, Eltern und kinderlosen Paaren, „Zuag’rasten“ und Eingeborenen sowie Atheisten und Anästhesisten kommen ans Licht und müssen unter vollem Körpereinsatz aus dem Weg geräumt werden.
Termine: 18.08., 03.09.
Das Freudenhaus vom Liebhartsthal – Der tödliche Stegreif-Klassiker
Entstanden nach einer Idee von Rudolf Pfister und bearbeitet von Jürgen Kapaun, widmet sich dieser Klassiker den Abgründen der Gesellschaft. Dass Sex, Geld und Politik selten eine harmonische Kombination ergeben, versteht sich von selbst – kriminelle Vorfälle sind in dieser explosiven Mischung quasi vorprogrammiert. Rund um ein einschlägiges Etablissement im Wiener Liebhartsthal ereignen sich gleich mehrere Verbrechen Schlag auf Schlag. Die Polizei lässt natürlich nicht lange auf sich warten und rückt an, um den Fall mit ihren bewährten Methoden aufzuklären. Angesichts der Ermittlungen stellt sich für das Publikum im Zuschauerraum rasch die schmunzelnde Frage, ob verdeckte Ermittlungen hier eigentlich schon in die Kategorie der Rollenspiele fallen.
Termine: 25.07., 27.07., 25.8.
Das Stegreif-Ensemble der Tschauner BĂĽhne
Da beim Stegreifspiel komplett ohne festen Text agiert wird, kommt es auf der Bühne vor allem auf spritzige Reaktionen, präzises Timing und pointierten Humor an. In dieser Saison setzt sich das Ensemble aus Jasmin Bilek, Eva Christina Binder, Valerie Bolzano, Christoph Fälbl, Georg Hasenzagl, Michelle C. Härle, Lennie Johnson, Jürgen Kapaun, Robert Kolar, Isabel Meili, Martin Oberhauser, Grazia Patricia, Anne Petersen, Markus Richter, Claudia Rohnefeld, Johannes Schmid, Thomas Schreiweis, Florian Sendlhofer und Bernhard Viktorin zusammen, die in wechselnden Besetzungen für die beste spontane Unterhaltung sorgen.
Für den passenden Rahmen hinter den Kulissen zeichnet das Leading Team verantwortlich: Die künstlerische Leitung liegt bei Markus Richter, während Petra Fibich-Patzelt und Andreas Schmidinger für die Bühnenbilder sowie Juergen Christian Hoerl gemeinsam mit dem Theater für die Kostüme verantwortlich sind. Ein besonderer Dank der Tschauner Bühne gilt der WIENER STÄDTISCHEN für die Stegreif-Patenschaft.
Spielplan und Ticketinformationen sind unter www.tschauner.at zu finden.
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