Hardfacts
Wien ist eine Stadt mit großer Theater- und Musiktradition - und zugleich offen für Neues. Bis November 2027 entsteht im Prater ein modernes Musicaltheater, das internationales Niveau mit Wiener Charme verbindet und ein starkes kulturelles wie wirtschaftliches Zeichen setzt.
Warum Wien - und warum der Prater?
Der Wiener Prater ist ein Ort mit unverwechselbarer Identität und ein echtes Wahrzeichen. Er ist zentral gelegen, leicht erreichbar und ein Symbol für Wiener Lebensfreude und internationale Strahlkraft. Sowohl für Wiener:innen als auch für Gäste aus aller Welt ist er ein lebendiger Treffpunkt. Genau hier entsteht das Theater im Prater - eine Bühne für exzellente Kulturerlebnisse und ein Ort für neue Begegnungen.
Ein starkes Projekt mit höchsten Ansprüchen
Gebaut wird das Theater von ATG Entertainment. Mit rund 1.800 Sitzplätzen handelt es sich um das größte privat finanzierte Theaterbauprojekt in Osterreich seit über 100 Jahren. Die Eröffnung ist für November 2027 geplant und setzt ein klares Zeichen für privatwirtschaftliches Engagement im Kulturbereich - mit höchsten Ansprüchen an Architektur und Nachhaltigkeit.
Mehr als nur ein Neubau
Mit dem Theater im Prater entsteht ein neues Angebot für professionelles Live-Entertainment in Wien - auf internationalem Niveau, aber fest verankert vor Ort. Unser Anspruch ist es, einen Ort zu schaffen, der Impulse gibt und Erlebnisse, Beschäftigung sowie
neue Chancen kreiert. Laut einer unabhängigen, von der Stadt Wien beauftragten, ökonomischen Wirkungsstudie der ICG Integrated Consulting Group wird das Projekt mit seinen durchschnittlich rund 593.000 Besuchen im Jahr unter Berücksichtigung der Effekte aus den begleitenden Ausgaben seiner überwiegend touristischen Besucher:innen jährlich etwa 157 Millionen Euro an Wertschöpfung generieren, einen Gesamtbeschäftigungseffekt im Umfang von etwa 1.400 Vollzeitäquivalenten mit sich bringen sowie finanzielle Rückflüsse an die öffentliche Hand von rund 59 Millionen Euro auslösen. Von den begleitenden Ausgaben profitieren vor allem lokale
Betriebe in Gastronomie, Hotellerie, Handel, Dienstleistung, Verkehr sowie Kultur und Unterhaltung.
Architektur mit Haltung
Die architektonische Planung verantwortet das Wiener Büro Dietrich Untertrifaller (DTFLR) gemeinsam mit dem renommierten Londoner Theaterarchitekturbüro Haworth Tompkins. Begleitet wird das Projekt vom Wiener Büro des internationalen Projektmanagements Turner & Townsend. Das Ziel ist ein Haus, das sich sensibel in die historische und landschaftliche Umgebung des Praters einfügt - und zugleich durch seine Architektur ein klares, modernes Zeichen setzt.
Planung und Umsetzung folgen vier wesentlichen Grundsätzen, die das Projekt von Beginn an prägen:
Nachhaltigkeit bedeutet hier weit mehr als ein Schlagwort. Das Gebäude wird mit modernster, energieeffizienter Haustechnik ausgestattet, setzt auf langlebige, ressourcenschonende Materialien und verfolgt ein Gesamtkonzept, das auch im laufenden Betrieb einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck hinterlässt.
Inklusives Design war von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil des architektonischen Ansatzes. Von den Sitzplätzen über den Bühnenzugang bis hin zu den Servicebereichen ist das Gebäude so gestaltet, dass alle Besucher - einschließlich gastierender
Produktionen und Mitarbeiter des Veranstaltungsortes - ein bestmöglich uneingeschränktes Erlebnis genießen können.
Transparenz und Dialog sind für die Projektpartner nicht nur während der Bauphase entscheidend. Bereits in der Planungsphase wurde der Austausch mit Anwohner:innen, Anrainer:innen und Praterbetrieben gesucht, um Anliegen frühzeitig zu berücksichtigen und das Theater von Beginn an in seine Nachbarschaft einzubinden.
Regionale Wertschöpfung bedeutet, dass nicht nur die Stadt als kultureller Standort profitiert, sondern auch die Wirtschaft vor Ort. Planung, Bau und späterer Betrieb setzen gezielt auf die Zusammenarbeit mit Wiener und österreichischen Partnern - von Handwerksbetrieben bis hin zu Dienstleistenden.
Das Theater im Prater soll ein Haus sein, in dem sich Wiener:innen ebenso willkommen fühlen wie Gāste aus aller Welt. Es ergänzt den Prater um eine kulturelle Facette, ohne seinen Charakter zu verändern. Ein Ort, der künstlerische Exzellenz mit gesellschaftlicher Offenheit verbindet - und damit zeigt, dass Kultur Brücken schlagen kann. Mit Respekt vor dem Bestehenden und dem Blick auf die Zukunft entsteht hier ein Raum, der verbindet, bereichert und die Vielfalt Wiens um eine neue Dimension erweitert.
Ein Ort für Alle.
Ihre Ansprechpartner:innen